Most ( CZ ) Finale der CSBK Masters Series
Das Beste kommt zum Schluß
Die letzten beiden Rennen der CSBK sollten in diesem Jahr
in Most ausgetragen werden.
Andre startete die lange Reise am Freitag, den 03.09. um 4.00 Uhr.
Nach 7,5h und endlos langen 650 km war das Ziel erreicht und als erstes wurde ein kleiner Wortwechsel mit den bereits vorhandenen Kollegen aus der CSBK gemacht.
Nach reichlicher Überlegung über die optimale Platzwahl schlug Andre sein Zelt auf, absolvierte erst einmal den Schreibkram und holte sich seinen Transponder von der Rennleitung ab.
Jetzt noch schnell das gute Stück zur Abnahme und das freie Training konnte kommen.
Nach 3 jähriger Pause in Most, Andre war schon einmal 2007
mit seiner damaligen Triumph Daytona 675 da, ging es dann um 16.40 Uhr endlich auf die Strecke.
Da in Oschersleben im letzten Rennen sein Motor versagte,
wurde kurzer Hand für´s Finale der Motor aus Teamkollege Andreas seiner Kawa eingebaut.
Nach einer durchwachsenen Saison lautete nun das Motto
für´s Wochenende : Alles oder Nichts!!!!!!!!!!!!!!!!
Und die 15 Pferdestärken mehr sollten dafür ihr Bestes tun.
Schon im freien Training hat dieser gehalten, was er verspricht; André fuhr eine 1:53,9. Für den Anfang schon nicht schlecht.
Am Samstag sollte pünktlich um 10 Uhr das erste Zeittraining beginnen und André war optimistisch.
Am Ende der 15 Minuten stand eine 1,53.3 auf dem Papier
womit er sehr zufrieden war.
Zwar nicht wie in Hockenheim und Oschersleben die 1. Startreihe, aber durchaus ausbaufähig.
4 Stunden später ging es dann zum 2. Zeittraining, doch da konnte er leider seine Zeit nicht mehr verbessern und mußte sogar noch einen 5. Startplatz abgeben, so das er das Rennen, welches um 16.40 Uhr startete von 6 aus los fuhr.
Der Start war auch nicht grad optimal, aber das kennen wir ja schon von André, so das er noch weitere 4 Plätze zurück fiel, doch nach einer Runde aber schon alles wieder gut gemacht hat und als 2. der Klasse AMA und 5. gesamt ins
Renngeschehen eingriff. Weitere 4 Runden später überholte
er dann noch den gesamt 4. und konnte sich beim schwenken der schwarz-weiß karierten Zielflagge über einen hervorragenden 2. Platz freuen.
Damit war schon mal die Hälfte der Zielsetzung für´s Wochenende erreicht und sollte Sonntag natürlich nochmal wiederholt werden.
Für Sonntag war am Vormittag ein kurzes Warm up angesetzt und André startete ausgeschlafen, gut gelaunt
und mit einer kleinen Kamera von CSBK Kollege Andreas Peck auf der Schwinge ausgestattet in den sonnigen Tag.
Um 15.05 Uhr ging es dann hoch motiviert in das 2. und somit letzte Rennen der Saison.
Der Start glückte diesmal besser, so das André gleich in der 1. Runde als 2. in der AMA Klasse und 4. gesamt los preschte. Die kleine Kamera noch an Board sollte das Rennen kommentieren, doch viel Arbeit gab´s für sie nicht, denn André fuhr ein einsames Rennen. Weit und breit keine
Sau zu sehen.
Nach 15 minuten und 2 Runden dann das Sahnestück!
André beendete die durchwachsene Saison; Schleiz 2 Nuller,Bremerhaven 3. und 4. Platz, Hockenheim einen Nuller und Platz 4, Oschersleben Platz 4 und einen Nuller,
mit zweimal Platz 2!
Sieger der Herzen für die Daumendrücker zu Hause: Familie Paasen und Janett Kahle
Oschersleben Lauf 6 und 7 der CSBK Masters Series
Im Rahmen der diesjährigen Speedweek fanden die beiden Läufe der CSBK Masters Series in Oschersleben statt. Mittwoch Mittag um 12 Uhr fiel für Andre der
Hammer auf Arbeit und dann hieß es Kawa in den Sprinter und ab auf die Autobahn.
Nach 6 stündiger Fahrt erreichter der Sprinter endlich sein Ziel und Andre begann
nach Erhalt der Genehmigung mit dem Aufbau. Da Andreas leider wieder arbeiten musste, vertrat Andre das Team solo, wie auch schon auf dem Hockenheimring.
Der Donnerstag startete mit 2 freie Trainings und zum ersten Mal im Jahr im Regen. Die Zeit stoppte bei 2:03. Sein Kommentar: Im Regen bin ich ne Pussi!
Freitag dann beste Bedingungen. Blauer Himmel, Strecke trocken, genau richtig, um in den beiden Zeittrainings mal ne Top Leistung hin zulegen.
Im 1. Quali hielt die Zeit nach 3,696 km bei 1:44 und ein
voraussichtlicher Startplatz 4 war erreicht.
Im 2 Quali hat er dann nochmal ne Schippe drauf gelegt und fuhr eine Zeit von 1:42 ein. Leider änderte es aber nichts mehr an die Position und so sah die erste Reihe wie folgt aus: Vorne Spenner, Merkens auf 2, Lammers
auf 3 und Andre auf 4.
Freitag Abend dann wieder Regen und schon mußte man sich Gedanken über die Reifenwahl am morgigen Renntag machen.
Samstag früh hatte Andre seinen persönlichen Weckdienst und stärkte sich erst einmal mit einem kräftigen Frühstück im Zelt der" Dachheini´s".
Der Himmel war bewölkt, der Wind war auch nicht ohne und die Strecke noch naß von der Nacht. Die Motivation
war dennoch da, denn Andre´s größter Fan stand an
der Boxenmauer und wollte ihn zum Podiumsplatz pushen.
Pünktlich zum Start um 10:30Uhr dann Alles
trocken und Andre fuhr zum ersten Mal in diesem Jahr mit Conti Slicks raus.
Dann der Start. Die Lichter gingen aus, das Feld raste los, doch Andre blieb stehen. Motorrad aus. Total verkackt! Als er dann endlich los kam fuhr er hinterm Medical Car; das schafften auch schon andere vor ihm. Nicht wahr Tino? Jetzt half nur eins, Alles oder Nichts. Gashahn richtig aufgedreht und 1 Runde später war Andre schon auf Platz 17 von 39. Da wurde der Tiger in Ihm geweckt.
3. Runde schwerer Sturz im Schell-S.
Andre seine Rettung!!!!!!
Rennabbruch und Neustart.
Also wieder Position in erster Reihe einnehmen und diesmal aber Vollgas!
Lichter aus und ab ging er. Diesmal fuhr er als 7. in die erste Kurve und brauchte sich nicht schon wieder den schweren Weg durch das gesamte Feld kämpfen.
Bedingt durch den Rennabbruch , jetzt nur noch 8 Runden Zeit, hieß es Angriff!!!!!!!! 3 Runden weiter war er schon auf Platz 4. Spenner und Merkens lieferten sich Vorne ein Duell und Lammers spürte schon den Atem des herannahenden Andre. Durch einen Schaltfehler im Schell-s konnte Andre 2 Runden vor Schluß aufschließen und überlegt sich eine Strategie, wie er an Lammers vorbei ziehen könnte. Eingangs Start - Ziel
letzte Kurve, letzte Chance Andre ging vorbei.
Ziellinie schon in Sicht, Gashahn voll durch gedreht, Ellenbogen ausgefahren, doch Lammers mit einfach viel zu viel Leistung auf der Geraden schaffte es noch kurz vor der Schwarz- Weiß- Karrierten vorbei zu ziehen. 2. mal im Rennen Brechreiz. Der verhasste 4. Platz .
Ab Mittag startete das 8h Rennen und Andre´s neuer Job hieß Schrauber im Team Dachland Berlin.
Sonntag, neuer Tag, neues Glück!
Wetter: Regen!
Der Start lief diesmal Bestens und er erreicht nach einer Runde gleich die 3. Position.
Doch von Hinten kämpfte sich ein Bernd Kreuzer an Andre rann und ging auch schließlich nach einigen Runden des Widerstandes an ihm vorbei. Nicht schon wieder dieser 4. Platz dachte er sich und schaffte es mit einer Zeit von 1:57 im Schell- S wieder die Plätze zu tauschen. Doch dann, 2 Runden vor Schluß, das Drama: Andre rollte in der Hasseröder aus und konnte nur noch das Rennende vom Rettungsweg aus mit erleben.
Das gute Stück wies plötzlich ein krummes Ventil auf und machte somit den perfekten Abschluß des Rennwochenendes in Oschersleben unmöglich.
Aber die Hoffnung auf Punkte für die 10 gefahrenen Runden bleibt.
Abends machte sich Andre dann mit Sack und Pack wieder auf den Heimweg und erreichte sein Ziel erschöpft um 2 Uhr Nachts.
Nächste Station in der Serie ist dann auch schon der Saisonabschluß am ersten Septemberwochenende in Most.
Doch bis dahin vertreibt sich Andre mit einem Just for Fun Rennen in 2 Wochen am Flugplatz Dahlemer Binz
die Zeit!
Kleiner Bericht mit Rennergebnissen vom Hockenheimring Lauf 4-5 der CSBK Masters Series
Das Rennen in Hockenheim stand unter dem Motto: 36 Grad und es wird noch heißer!! Tatsächlich wurden es sogar etwas über 42 unter unserem Tipi.
Da Andreas leider arbeiten mußte, machte sich Andre allein auf den Weg zum Hockenheimring um das TeamTwentyOne
selbstverständlich gut zu vertreten. Aufgeregt und voller Vorfreude schlug er in Baden- Württemberg sein Zelt auf. Zwar schon oft besucht, von Ihm, aber noch nie selbst dort gefahren, sollte dieses Wochenende ein Erlebnis werden.
Am Freitag nach dem 1. Turn war Andre echt begeistert.
Zum ersten Zeittraining raus und gleich ein paar schnelle Runden
so hatte er es sich vor genommen, und es klappte auch ganz gut.
Erste Startreihe! Gesamtplatz Vier und in der Klasse AMA Legands
Platz Drei mit einer Runden Zeit von 1:42.969 Andre war mehr als zu frieden.
Dann ging es zum Zweiten Zeittraining und der Wettergott meinte es zu gut. Die Nässe stand ihm auf der Stirn. Und selbst durch eine Rolle Küchenpapier war die nicht auf zuhalten.
Auch die Lederkombi hatte da ihr Bestes dazu getragen. Im Zweiten Zeittraining konnte Andre sich nicht mehr verbessern, und so war die gute Zeit aus dem 1. Quali, das Maß aller Dinge.
Das Erste Rennen war dann auch noch am selben Tag und ging für Andre mal richtig schlecht los. Die ganze zweite Reihe
zieht an ihm vorbei. Da hieß es nur: Jetzt aber Vollgas!!!
Nach einer halben Runde war er somit schon auf Platz drei in der Klasse, also nicht auszudenken, wenn der Start echte Sahne gewesen wäre!
In der Zweiten Runde rollte Fritz Spenner vom Team Lenden mit
Problemen am Streckenrand und Andre rutschte auf Platz zwei vor. Schon an das beste Saisonergebnis gedacht,da rutscht Andre 2 Kurven weiter in den Kies. Sichtlich geschockt kehrte er auf dem Anhänger ins Fahrerlager zurück, und es hieß:
erst mal nach der Kawa gucken. Es sah schlimmer aus als es war.
Ein paar Lackschäden, Bremshebel abgebrochen und Zündungsdeckel
abgeschliffen. Jetzt erst mal alles sauber machen, Kies aus den
Ansaugtrichtern holen, Vergaser schrubben und dann war
die Kawa wieder Fit. Und Andre auch, alles noch mal gut gegangen.
Am Samstagmittag dann wieder Hitze!
Das zweite Rennen beendete Andre auf Platz vier, und war trotz des Sturzes im Großen und Ganzen mit seiner Feuerprobe auf Hockenheim zu frieden!
In Oschersleben zur Speedweek Mitte August geht´s weiter. Da wird dann nochmal richtig angegriffen!
Rennergebniss/Bericht vom Fischereihafenrennen
Lauf 3-4 der CSBK Masters Series
Die 2. Station der CSBK war der traditionelle Strohballenrundkurs in Fishtown.Das heisst: Fischereihafenrennen in Bremerhaven. Für das TeamTwentyOne ging dies wieder mit Höhen und Tiefen zu Ende.
Andreas ist das erste Freie Training mit unserem Langstreckenrenner gefahren, was gleichzeitig der erste richtige Test auf einer Rennstrecke war. Und besser konnte es nicht Laufen.
Alles lief gut, zu gut vielleicht. Andreas brachte die Gute wieder an einem Stück zurück und war so sehr begeistert, dass er zu diesem Zeitpunkt nur noch Bakker Kawasaki fahren wollte.
Dann stand das 1. Zeittraining an, und Andreas fuhr mit seiner Z1000R auf die Strecke raus. Doch leider kam er grade mal drei Runden weit dann fand er sich und seine Kawa in den Strohballen wieder. Diagnose Übermut tut selten gut. (Bilder vom kaputten Motorrad unter Galerie)
Aber was war passiert? Er hatte das Vorderrad überbremst und somit keine Chance mehr zu reagieren. Andreas wollte den Kopf in den Sand stecken und sah sich schon ohne gefahrende Rennkilometer und ohne Möglichkeit auf Punkte und eventuelle Pokale mit seiner Kawa Richtung Heimat fahren. Aber Andre sagte: aufgeben kann man, wenn sich nix mehr dreht.
Also wurde die Kiste wieder Fit gemacht und das zweite Zeittraining ging los. Und wie sollte es auch anders sein; Andreas war dabei! Es lief nicht schlecht und er fuhr einen 11. Startplatz ein. Im Rennen konnte er sich noch verbessern und erreichte unter Schmerzen und mit viel Respekt Platz 7. Doch irgendwie war Andreas am Wochenende vom Pech verfolgt, denn im 2. Rennen fiel er mit technischen Problemen aus.
Wie sich nach einer Woche heraus stellte, sollte sein Sturz nicht ohne Folgen bleiben, denn nach nicht mehr aufhörenden Schmerzen, war ein Arztbesuch unumgänglich. Die Diagnose: Muskelfaserriss im Bein!
Das hat zur Folge das unser Team nicht beim 4h Classic in Spa am Start ist. Gesundheit geht immer vor und aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Bei Andre war Lauf 3-4 der CSBK Masters Series dagegen ein Erfolg zu vermelden, aber immer der Reihe nach.
Das erste Zeittraining war nicht gerade vielversprechend, denn die Strecke in Fischtown war voller Oel und fast in jeder Kurve die Gelbe Fahne draußen. Also ein Training zum vergessen.
Im 2. Zeittraining musste also noch mal die Zeit verbessert werden, was ihm auch gelang und somit am Ende ein Startplatz 6 heraus kam.
Dann der Start, mal voll daneben gegangen. Gefühlter Platz 20 in der ersten Kurve und mit jede Menge Wut im Bauch, bahnte er sich den Weg nach Vorne durch das halbe Starterfeld bis am Ende noch Platz 3 für ihn heraus kam, womit er nach dem Start echt nicht gerechnet hatte.
Im zweiten Rennen war der Start zwar besser aber es reichte diesmal nur für Platz 4. Womit man bei dieser Rennstrecke schon mehr als zufrieden sein kann. Denn dieser anspruchsvolle Kurs verlangt den Fahrern schon allerhand ab. Man muss schon ganz schön verrückt sein, um hier mit zu fahren. Das Team TwentyOne freut sich jetzt schon auf das Fischereihafen-Rennen 2011.
Rennergebniss/Bericht erstes Rennen in Schleiz
Nach einem kalten und nicht enden wollenden Winter war er endlich da. Der Saisonauftakt der CSBK.
Dieser sollte diesmal in Schleiz stattfinden, eine der ältesten und bekanntesten Strecke, die Deutschland auf zu weisen hat.
Voller Vorfreude machte sich das Team TwentyOne auf den Weg um die ersten Punkte und nach Möglichkeit auch Pokale nach Hause zu holen.
Doch 1. kommt es anders, und 2. als man denkt. Andreas hatte im ersten Rennen in der Klasse AMA-Legends den siebten Platz belegt und im zweiten Rennen den sechsten. Also durchaus ein guter Saisonbeginn und auch eine Steigerung zum Vorjahr war zu vermelden. Seine Zeit verbesserte er gleich einmal um ganze 4 Sekunden.
Doch was bei Andreas so gut lief, sollte bei André ganz anders aussehen. In den beiden Qualifikationen war die Welt noch super. Die Kawa lief wie eine Biene und er legte eine top Zeit auf den Asphalt. Auch die aus dem Vorjahr war Geschichte , und wurde mal so eben um 5 Sekunden verbessert.
Die Aussicht auf das Rennen war also vielversprechend. Doch wie schon gesagt, es sollte anders kommen. Die Lichter gingen aus, der Gashahn wurde voll aufgedreht, doch an der 1. Kurve war auch bei Andre´s Motorrad alles aus.
Der Grund dafür, wie sich nachher raus stellen sollte, war ein Steuerkettenriss. Das aus für´s Rennen und für´s Wochenende.
André sichtlich geschockt und auch verärgert. So hatte er sich den Saisonauftakt nicht ausgemahlt.
Nun gut, viel Arbeit um bis Bremerhaven die Kawa wieder fit zu haben. Da muss dann aber alles wie am Schnürchen laufen.